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Rhetorische Impulse


Aus dem Newsletter vom 21. Juli 2010

Jetzt verstehe ich Dich besser….

-Seminare
-Trainings
-Workshops
-Coaching
-Beratung

für Menschen in helfenden, kreativen und führenden Berufen.

Ratschläge aus eigener Erfahrung
für alle,
die vorwärts kommen wollen.

Mit Worten anschauliche
Bilder malen.

Ist es ein Fehler
eine Verbesserung
unserer Lebenssituation anzustreben?

Was können wir verbessern?
Unsere Lebenssituation
besteht aus den Umständen
und unseren Erfahrungen.

Es ist nichts falsch daran,
sich Ziele zu setzten und
Dinge erreichen zu wollen.

Wenn wir unsere
> Stärken erkennen
> Potenziale entfalten
> und Ziele umsetzen
werden wir mit diesen Erfolgsfaktoren
uns eine unerschütterliche Standfestigkeit schaffen.

Mit der Arbeit
an unserem Persönlichkeitsprofil,
sind wir wie ein Architekt,
der dem Fundament
seines Gebäudes
seine größte Aufmerksamkeit schenkt.


Sicher kennen Sie auch Menschen
die viel Zeit damit verbringen,
den Überbau
und die Fassade beeindruckend
zu gestalten.

Natürlich hat beides seinen Wert.
Der Mutige wird üben
mit Empathie, Ruhe, Geduld
und der Fähige wird lernen
mit mehr Redegewandtheit
in Wortbildern
erlebnisorientiert und
situativ zu kommunizieren.

Wir wollen das bildhafte Sprechen
üben und weiterentwickeln.
Immer farbiger sollten wir
denken und schreiben lernen.

Unsere Vorstellungskraft
wollen wir so entwickeln,
dass sie uns
anschauliche Vergleichsbilder
liefert.
So zum Beispiel:
Wie könnte
in der bildhaften Sprache
der politische Gegner alles sein:
„ein politischer Brunnenvergifter,
ein Anpassungspolitiker,
ein sozialistischer Messias,
eine Marionette,
ein Papiertiger…“

Der Vorteil dieser Bilder
für den Politiker
liegt darin,
dass oft nur
ein einziges Wort
zur Charakterisierung
ausreicht.

„Wenn ein Politiker sagt,
wir säßen alle in einem Boot,
dann heißt das:
Er will den Kapitän spielen,
und wir sollen rudern.“
Oder:
„Es gibt viele Methoden,
zu Geld und Reichtum zu kommen,
aber nur eine anständige“,
sagt jemand zu einem Geschäftsfreund
„Und die wäre?“
„Dachte ich es mir doch,
dass Sie die nicht kennen.“

Wie wir Bilder finden?-
Die einfachsten Bilder
und Vergleiche
erhalten wir
mit den bekannten
Einleitungsworten:
„Das ist wie…“
oder
„Das gleicht einem…“

Einige Beispiele dazu:
Viele Redner gleichen
einem Wasserhahn,
den man endlos
laufen lässt...

Eine zündende Rede
ist wie ein Dynamitstab,
mit dem wir das Tor
zur Aufmerksamkeit
der Zuhörer aufsprengen.

Wir werden mit bildhaften Vergleichen
überzeugen.
Nutzen Sie eine einfacher Methode,
etwas bildhaft zu umschreiben:
Sprichwörter,
Redensarten,
Volksweisheiten
und geflügelte Worte
haben einen hohen
Merk- und Gedächtniswert.

So zum Beispiel:
„Ich glaube,
das ist doch ein gutes Geschäft:
Ein Spatz in der Hand
ist doch schließlich besser
als die Taube auf dem Dach!“

Auf geht´s!
Lesen wir
„bekannte“
Sprichwörter,
Redensarten,
Volksweisheiten
und geflügelte Worte.

Danach
finden wir fünf Aussagen,
wie sie bei jeder Konferenz,
bei jeder Besprechung,
bei jedem Auftritt,
bei jeder Rede
und jeder Präsentation
vorkommen können.

Unsere Aufgabe ist es
mit Hilfe der Sprichwörterliste
ein zutreffendes Bild
für den jeweiligen
abstrakten Ausspruch zu finden.

> Wo gehobelt wird,
fallen Späne.
> Ein Tropfen auf einen
heißen Stein.
> Zwei Fliegen
mit einer Klappe schlagen.
> Mit einem blauen Auge
davonkommen.
> Allzu straff gespannt,
zerbricht der Bogen.
> Sich an einen
Strohalm klammern.
> Nicht mitten im Strom
die Pferde wechseln.
> Wer Rosen pflücken will,
darf Dornen nicht fürchten.

Und nun suchen wir Beispiele
für folgende Sätze,
entweder mit Hilfe unserer Phantasie
oder mit Hilfe der Sprichwörter.

Liste für eine bildhafte Sprache:

> Warum sollen wir
als erste vorangehen-
bei diesem Risiko?
„Warum sollen wir
für andere
die Kastanien
aus dem Feuer holen?“
oder:

> Wir wollen dieses Problem
nicht unnötigerweise hochspielen!
„Wo´s nicht juckt,
soll man nicht kratzen.“

> Übertreiben wir die Forderungen nicht;
es ist gefährlich!
„Allzu straff gespannt,
zerbricht der Bogen!“

Was tut jetzt der Steinmetz
oder der Bildhauer,
um mit einem
Stein- oder Felsbrocken
fertig zu werden,
um ihn zu formen?
Er holt sich seine Werkzeuge:
die Steinsäge,
das Stemmeisen,
den Meißel.

Auch wir wollen uns
nach weiteren Werkzeugen
umsehen.
Mit diesen Werkzeugen wollen
wir dann neuen Gebieten
zu Leibe gehen,
genau wir der Steinmetz
es mit den Geräten tut.
Hier nun unsere Werkzeuge:
Es sind die Fragewörter.

Das Hauptfragewort,
das wie ein Bohrer
mit Diamantenspitze
auch in den härtesten
und ungefügigsten
Felsbrocken eindringt,
ist das Wörtlein „Wie?“

Wenn wir mit dem
Fragewort „Wie?“
richtig zu arbeiten verstehen,
kommen wir unserem Lebenserfolg wirklich näher.
Wir bohren mit dem „Wie?“
stufenweise weiter,
immer tiefer.
Der geübte Frager
wird nacheinander immer ein neues „Wie?“
und darauf eine neue Antwort finden

Aber das „Wie?“
ist nur eines der Werkzeuge.
Wir haben eine ganze Reihe
solcher Fragewort-Werkzeuge,
die wir je nach Bedarf,
auf einen Felsbrocken
einhämmern
oder losbohren lässt:
> Warum? – Weshalb?
> Wo? – Woher? – Wohin?
> Was? – Welches? – Wie viel?
> Wann? – Wer? – Womit?
> Wodurch? – Wozu?
> Wofür? – Worauf?
> Worin? – Woran?

Die Handhabung
dieser Fragewörter
sollten wir üben,
wie auch der Steinmetz
erst durch den Gebrauch
seiner Werkzeuge
üben muss.
Wir sollten unsere „Fragetechnik“
entwickeln
und mit dieser
fragen,
fragen und
immer wieder fragen!
Nach Richtungen, Größen,
Menschen, Zeiten, Dingen,
Ereignissen, Ursachen
und Wirkungen
sollten wir fragen,-
kurz:
nach allem, was wird fragen können

Es gibt zwei Arten
von Menschen:
die „Schlußpunktmenschen“,
die bei allem nur sagen:
„Es ist eben so!“,
und die
„Fragezeichenmenschen“,
die bei allem,
was ihnen wiederfährt,
fragen und
immer wieder fragen.

Der Expertentipp

Ein „Frageheft“,
eine „Frageliste“,
einen planmäßig
gewählten Kreis von Spezialisten,
die wir befragen können-
das sollten wir uns
zulegen
wenn wir zum
„Fragezeichenmenschen“
werden wollen.

Unser Anliegen ist es,
anderen zu helfen
und zu zeigen,
wie alle
besser,
vollkommener
und erfolgreicher
werden können.

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Aus dem Newsletter vom 7. Juli 2010

Communicating in English – Just do it!
by Brian Mantle (English Communication Trainer/Institut für Rhetorik und Kommunikation)

What do you think a native speaker really expects if he knows he is going to be doing business with a German? What does he expect in terms of language skills?

Research shows that a day after an international business meeting has taken place, a native speaker remembers little or nothing about a foreign business partner’s English language skills. What he remembers is the result of the appointment and the overall impact that was made on him with regards to professionalism, behaviour and technical knowledge.
Typically, a native speaker of English does not speak any other language. If you think about this, the reasons are clear. Many native speakers of English who have felt the urge to broaden their horizons and learn a language have been disheartened when they realise how many foreigners speak English, and how well they do it. Most English speakers give up at this stage.
This usually means that we feel a certain element of embarrassment at our lack of language skills. We are pleased and relieved that our business partner from overseas can speak our language, regardless of the level of ability. Whether the business partner’s English is perfect or not is of total irrelevance as long as we can communicate effectively and reach our targets.

Does a native speaker notice your grammar mistakes?

The majority of English speakers have never heard of the Present Perfect Continuous, so why take it too seriously? Of course, the business partner will always be aware that you are not a native speaker, but he will be too engrossed in the subject matter of your presentation or your negotiation to be thinking about why you used “much” when you should have used “many”.
In the first stages of learning a language (typically at school) it is of upmost importance to develop an understanding of grammatical structures and to build up as big a vocabulary as possible. Therefore the vast majority of Germans leave school with an excellent basis in English, but often only on a theoretical level. School rarely prepares its pupils for the realities of international communication. What is missing with a vast amount of non native speakers of English is a feeling of confidence when doing business in English.
Native speakers much prefer doing business with foreign business partners who speak fluently but with mistakes than doing business with partners whose fear of making mistakes in English inhibits them to such an extent that they don’t open their mouths.

The most important element of successful communication in the English language is confidence – and here are a few tips on how to go about achieving this:

1. Don’t focus too much on your language mistakes – your business partner won’t. Imagine a mistake as being a soap bubble that floats into the air. Five seconds later it is gone forever and nobody will ever remember that it existed.

2. Never apologise for your "poor" English. Firstly, this can sometimes annoy the native speaker who feels embarrassed that he has no skills in your language. Secondly, the partner will then start thinking about your language skills and how "poor" they might be. If you hadn’t mentioned how poor your English is then the thought might never have crossed his mind that your English is not perfect.

3. Speaking a foreign language should never be compared with your technical or professional tasks. Whilst mistakes in your job can theoretically lead to problems, a small grammar mistake is seldom a big problem.

4. Accept that perfection in the English language is unlikely. Of course, you can improve your skills, knowledge and fluency (and this should always be your goal) but absolute perfection is something that nobody expects from you.

Enhance your English communication skills in our trainings "International Presentation Training with native speaker" (with two trainers; next date August 2nd/3rd) and "Goal-oriented Negotiation and Discussion Training" (with two trainers; next date November 25th/26th).
Further information on the trainings

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