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Newsletter Objekt vom 22.11.2005

Dieser Newsletter
wird Sie anregen,
einen möglichen Gesprächsverlauf
im voraus zu planen
und zu prüfen,
was der Darstellung des Themas dienen
und welche Gedankenweg
am Ziel vorbei führen.
Wenn wir andere überzeugen möchten,
sollten wir versuchen,
das gegnerische NEIN in ein JA
zu verwandeln.

Je mehr Gegenargumente wir
in unsere Überlegungen
einbezogen haben,
um so schlagkräftiger
wirkt die Argumentation.

Haben Sie die möglichen gegnerischen
Argumente beieinander,
dann üben Sie systematisch
die Einwände zu widerlegen.
Gute Redner sind stets gut vorbereitet
und haben sich im Reden geübt.
Bewähren Sie sich
schrittweise vor anderen Menschen.

Zielstrebigkeit ist ein Hauptgebot.
Nichts macht den Zuhörer
so ungeduldig,
wie ein Redner,
der nicht zur Sache kommt
oder immer wieder abschweift.
Das kann nicht passieren,
wenn Sie sich diszipliniert
an Ihren roten Faden
halten und konsequent
zu dem reden.

Nur, wenn wir zielstrebig reden,
können wir überzeugen und andere
für eine gute Sache gewinnen.


Das wusste schon Luther,
als er sagte:
"Tritt fest auf, mach's Maul auf,
hör bald auf!"

Ein Text ist nicht dann vollkommen,
wenn man nichts mehr
hinzuzufügen hat,
sondern wenn man nichts mehr
weg lassen kann.
(Antonie de Saint-Exupéry).

Damit unser Auftritt
den richtigen Schliff und Pfiff erhält,
merken wir uns:
Zehn Tipps,
die gute Gespräche und Präsentationen
besser machen.

1) Übung?
- Regelmäßiges Training gibt Sicherheit.

2) Einfach und verständlich?
- Kurze Sätze vereinfachen Argumentationsketten.

3) Roter Faden?
- Zwischenfragen zurückstellen.

4) Nervosität?
- Verleitet zu "Formel-1-Tempo".

5) Versprecher?
- Ignorieren und Satz beenden.

6) Fachchinesisch?
- Fachvokabular vermeiden oder erklären.

7) Verständnislücken?
- Einkalkulieren und nicht ausnutzen.

8) Rollentausch?
- Schafft Verbindlichkeit.

9) Authentisch?
- Bleiben Sie bei Ihren Worten.

10) Entertainer?
- Ein Schuß Selbstironie macht sympathisch.

Mächtig ist das Wort.
Bewähren Sie sich
schrittweise im Sprechen
vor anderen Menschen.

Prüfen Sie Punkt für Punkt,
ob Sie ihn beachten
und verbessern sollten
oder bereits beherrschen.
Üben Sie sich im lauten Sprechen,
wenn Sie in der Wohnung sind
oder beim Spazierengehen.
Sie können aber auch im Stillen üben,
als denkendes Sprechen
oder Sprechdenken.
Vollständig ist Ihr Training erst,
wenn Sie vor einem Publikum sprechen,
denn Ihr Erfolg
ist von der Anwendung
und Bewährung selbst abhängig.
Üben Sie mit Partnern in der Gruppe,
Gedanken klar zu formulieren.
"In der Kürze liegt die Würze."'

Gewiss lässt sich nicht alles
mit einem Satz ausdrücken.
Sie werden aber mit uns
einer Meinung sein,
dass mit der Hälfte von dem,
was im Alltag gesprochen oder
geschrieben wird,
auszukommen wäre.

"Wer weniger sagt,
sagt mehr",
heißt eine zutreffende Wendung.

Erlebnisrhetorik® rät Zuwendung und
Empathie. Es sind die Zauberworte der
Kommunikation. Wer fragt greift nicht an,
wer nicht angreift,
macht sich keine Feinde,
wer keine Feinde hat,
hat nur Freunde.

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Wenn nicht jetzt - wann dann?

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