Mehr Sympathie - damit der Funke überspringt!
Von den vielen Menschen,
denen wir täglich bei der Arbeit oder privat begegnen,
mögen wir manche mehr als andere:
Wir finden sie besonders sympathisch, fühlen uns
von ihnen hingezogen, genießen den Umgang mit ihnen.
Warum das so ist,
haben wir untersucht:
Wir fanden dabei vor allem die folgenden Sympathie-Stifter:
- In erster Linie finden wir solche Leute liebenswert,
die unser Selbstwertgefühl stärken - etwa durch ihr
deutliches Interesse an uns,
durch ein Lob, eine Lächeln oder
andere Zeichen der persönlichen Wertschätzung.
Kurz: wir mögen bevorzugt die, die uns auch mögen.
- Besonders positiv reagieren wir in dieser Hinsicht
auf jede unerwartete Sympathie-Bekundung.
Kommt ein Kompliment z. B. von einem völlig Fremden,
oder schlägt das zunächst neutrale oder gar ablehnende Verhalten
eines Bekannten erst allmählich in wohlwollende Zuwendung um,
so weckt das stärkere Sympathie-Gefühle
als die gewohnten Freundlichkeiten eines schon lange
als sympathisch geschätzten Mitmenschen.
- Fast immer mögen wir solche Leute besonders gut leiden,
deren Anschauungen, Interessen und Wertvorstellungen
unserem eigenen Wertverständnis sehr ähnlich sind.
So genügt es oft schon, dass uns jemand
etwa hinsichtlich seiner sozialen oder beruflichen Stellung gleicht,
um ihn spontan sympathisch zu finden.
- Nicht selten finden wir vor allem deshalb jemanden anziehend,
weil er durch besondere Fähigkeiten und Kenntnisse
grossen Eindruck auf uns macht.
Zumindest sind uns erfolgreiche Menschen
im allegemeinen sympathischer als offenkundige Versager.
- Schließlich entscheidet auch das äußere Erscheinungsbild
eines Menschen darüber, ob wir ihn sympathisch finden:
Wer gut aussieht, wird von uns weit häufiger für
sympathisch gehalten, als jemand,
mit dem es die Natur nicht so gut gemeint hat.
Das gilt ganz deutlich vor allem im Hinblick
auf die Beziehungen zwischen den Geschlechtern -
wobei sich die Männer im allgemeinen etwas mehr
als die Frauen
durch ein attraktives Äußeres
positiv stimmen lassen.
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