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Newsletter Objekt vom 25.09.2007

„Kenne ich“,
versucht Peter ihn zu beruhigen,
„das ist ganz normal.
Das ging mir auch schon so.“

Sicher tuscheln alle.
Nur zögernd spricht Fridolin weiter.
„Nein, es ist mehr.
Ich bin nicht nur nervös, ich habe regelrecht Panik.“
Er erzählt, dass er sich mit anderen oft extrem unwohl fühle
und sich so oft bemühe, das zu verbergen,
dass er am Abend ganz erschöpft sei.
Er gesteht, dass er große Angst habe,
sich lächerlich zu machen.

Ganz schlimm sei es
vor wichtigen Terminen.
Da befürchtet er, vor Aufregung
schrecklich zu schwitzen.

Wenn er an den wichtigen Termin
morgen denkt, sei er fast überzeugt,
dass alle über ihn tuscheln werden,
weil es stinkt.

„Das ist verrückt“,
findet Peter spontan.
„Ausgerechnet du, wo du doch
immer supergepflegt bist.“

„Ich weiß, dass es verrückt ist“,
sagt Fridolin.
„Aber ich kenne das,
ich denke dann die ganze Zeit,
die anderen könnten sich ekeln,
weil ich so schlecht rieche.
Das macht mich fertig,
so dass ich mich nicht mehr
auf das konzentrieren kann,
was ich sagen will,
und dann wirke ich wohl wirklich lächerlich.“
Ist es verrückt, was Fridolin erzählt?

Nein,
viele Menschen sind von dem betroffen,
was die Psychologen eine „soziale Phobie“ nennen.
Experten vermuten,
dass die Hälfte der Deutschen soziale
Kontakte beängstigend findet
und am liebsten vermeidet.

Darüber reden ist allerdings für viele tabu.
Aus ganz normaler Schüchternheit kann sich
eine echte Angst vor Menschen oder
bestimmten Situationen entwickeln.
Dann löst die Vorstellung, etwa vor
Fremden reden zu müssen,
nicht nur Aufregung, sondern echte Panik aus.
Oder man hat Angst, vor Fremden zu essen.

Oder – wie Fridolin – Angst, schlecht zu riechen…

Das kann so viel Kraft kosten,
dass der Beruf und das private Glück
auf der Strecke bleiben.
Aber so weit muss es nicht kommen.

Ob „nur“ schüchtern oder wirklich von Angst geplagt –
viele Menschen neigen dazu,
unangenehme Situationen zu vermeiden.

Tun Sie das nicht.

Gestehen Sie sich ein, wovor Sie sich fürchten,
und stellen Sie sich Ihren Ängsten.

Aber: Verlangen Sie nicht zu viel von sich,
gehen Sie die Sache „häppchenweise“ an.
Belohnen Sie sich für jeden kleinen Schritt.
Vertrauen Sie sich jemandem an
und sprechen Sie mit ihm über Ihre Probleme.

Überlegen Sie, was hinter Ihrer Angst stecken könnte.
Vielleicht war es in der Kindheit tabu, Gefühle zu zeigen,
und Sie sind deshalb unsicher.
Vielleicht sind Sie sehr verletzlich
und ziehen sich deshalb zurück.

Lernen Sie, sich zu wehren.
Und: Erlauben Sie sich Fehler.

Wenn Sie heute beginnen,
Ihren Ängsten nicht mehr aus dem Weg zu gehen,
werden Sie in einem Jahr vielleicht
nicht völlig angstfrei sein,
aber wir versprechen Ihnen,
dass Sie nicht mehr da stehen werden,
wo Sie heute sind.

Wenn andere Menschen Ängste beschäftigen …
Als Business-Coach hat sich Frau Gabriele Zienterra
im Coaching auf die Überwindung von Hürden spezialisiert.
Coaching heißt für sie "selbstbewusst Ziele erreichen".
Was tun, wenn der Partner Angst vor Reden hat?
Wie können wir es vermeiden?
Bleiben Sie stark, fit & dynamisch.


Lassen Sie sich doch von der großen Internet-Community helfen:

www.rhetorik-online.de.

Kostenfrei können Sie sich unsere Ratgeber downloaden:
Erfolg, Karriere und Beruf.
Mögen Sie immer Rückgrat haben,
für eine persönliche Meinung auch zu kämpfen.

Stimmt.

Es bleibt spannend,

ganz ohne Panik.

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