Zienterra Institut für Rhetorik und Kommunikation

Rhetorik Seminare für Gespräche, Präsentationen und Verhandlungen.

Faszination Zienterra Intensiv-Erlebnis Seminare

> Strategie der Gesprächsführung
> der bewusste Umgang mit dem Wort
> motivierende Gespräche
> Selbstsicheres Auftreten und Sprechen
> überzeugendes, freies Reden
> lebendiges und kreatives Präsentieren und Verhandeln
> schlagfertiges Argumentieren
> erfolgreiches Diskutieren

Alle Themen werden von den Teilnehmern selbst erarbeitet: Stärken erkennen - Potentiale entfalten - Ziele umsetzen. Die Teilnehmer sind Interessenten mit einer gewerblichen,selbstständigen beruflichen Tätigkeit,die beruflichen Erfolg anstreben und persönlich vorwärts wollen.

Günter Zienterra gibt uns aus seiner 50jährigen Erfahrung lebenskluge Spielregeln für das Zusammenleben in der modernen Welt, wie wir miteinander umgehen sollten. Wir alle haben unsere eigene Art zu sprechen,Dinge beim Namen zu nennen oder heikle Themen vorsichtig zu umgehen. Allerdings scheuen sich viele Menschen davor,aufzustehen und einige Worte an die Anwesenden zu richten.

Diese Gedanken sollen dazu beitragen das Vertrauen in die eigenen Aussagen zu festigen.
Um mit Begeisterung eine motivierende Rede zu halten,bedürfen wir vieler praktischer Übungen; und erst Routine
sowie die Beherrschung wesentlicher Grundregeln führen zu einem persönlichen Stil. Bevor wir das Wort ergreifen,sollten wir uns darüber im Klaren sein,dass es sehr viele überflüssige Reden gibt. Es empfiehlt sich, sich an den lateinischen Ausspruch zu erinnern: „Hättest du geschwiegen,wärst du ein Philosoph geblieben.“

Beim Abfassen einer Rede,Ansprache oder eines Präsentationstextes, ist es ratsam eine Gliederung als Checkliste zu nutzen und systematisch Punkt für Punktmit notwendigen Fakten zu versehen.
Günter Zienterra empfiehlt: Stellen wir uns anhand der aufgezählten Elemente ein großes Stichwortgerüst zusammen. Leicht finden wir anschließend verbindliche Worte,die daraus eine abgerundete Rede entstehen lassen.

Checkliste, Letzte Kontrolle vor dem Auftritt:

> Wo sitzen Freunde und Gegner?
> Wer sollen die ersten Bezugspersonen mit Augenkontakt sein?
> Wo befindet sich im Blickfeld ein Uhr, damit ich die Redezeit kontrollieren kann?
> Wie war die Reaktion auf voran gegangene Vorträge?
> Stehen mir alle Unterlagen zur Verfügung?
> Auf welche spontane Reaktion des Publikums muss ich gefasst sein?
> Sind Kleidung und Frisur in Ordnung?

Wenn wir in unserem Vortrag loben und wir Anerkennung aussprechen,dann können wir uns glücklich schätzen,da der positive Inhalt unserer Ansprache sich zumeist auch in einer positiven Reaktion der Zuhörer niederschlägt.Ganz anders ist es,wenn kritisiert oder ermahnt werden muss. Darum ist es wichtig,solche Reden oder Ansprachen entsprechend aufzulockern,ohne unseren Aussagewert aufzuweichen. Passagen wie: „Sie telefonieren zu laut!“ Besser ist: „Ist Ihnen aufgefallen,dass Sie beim Telefonieren sehr laut sprechen?“
„Wie kann es passieren,dass …?“ oder „Was wollen wir damit sagen?“ Das nimmt den Druck raus.
Lassen wir unsere Kontrahenten den Berater spielen,das schmeichelt ihnen und gibt ihnen das Gefühl,dass ihre Erfahrungen geschätzt werden.

Empfehlung: Üben wir aber bloß keinen Druck aus wie z.B.: „Es ist nicht in Ordnung… Sie müssen… Ich erwarte… Wenn nicht, dann…“ Ohne persönliche Vorwürfe liefert er wenigstens Entscheidungshilfen. Grundsätzlich ist wichtig,dass wir über einen weit gefächerten Wortschatz verfügen.

Das richtige Wort trifft gut! Durch beobachten sollten wir selbst bei Gesprächen im Familienkreis,bei jeder anderen Gelegenheit ebenso,verschiedene, häufig gebrauchte Worte durch andere zu ersetzen. Wollen wir einen Vortrag abwechslungsreich und lebendig gestallten,üben wir bei jedem Gespräch die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten unserer Sprache.

So zum Beispiel: "aber" - indes, hingegen, doch, jedoch,gleichwohl,dennoch, freilich,trotzdem, dagegen,zwar, allerdings, wogegen, vielmehr,immerhin.

für das Wort „falsch“ besser treffendere Worte,wie zum Beispiel: unrichtig, fehlerhaft,verkehrt, widerspruchsvoll,
unlogisch, unwahr,gelogen, aus der Luft gegriffen,nicht den Tatsachen entsprechend,erfunden, unzutreffend,nachgemacht, gefälscht.

Für das Wort „handeln“ suchen wir nun hilfreiche Worte durch andere zu ersetzen. Zum Beispiel: wirken, arbeiten,tun, machen, operieren, agieren,zu Werke gehen.

Werden Sie Sammler auch von Sprichwörtern.Hiermit sind Sie,liebe Leser,aufgefordert zum weiter sammeln:

A - Wenn wir unserer Acker mit Fleiß bebauen werden wir Brot genug haben.

B - Es fällt kein Baum auf einen Hieb.

C - Grüner Christtag,weiße Ostern.

D - Dulden, schweigen, lachen,hilft bei vielen schweren Sachen.

E - Ehrlich wärt am längsten,schuftig lebt in Ängsten.

F - Besser ein kleiner Fisch als gar nichts auf dem Tisch.

G - Was du niemandem geben willst,sollst du auch von niemandem verlangen.

H - Haare und Sorgen wachsen alle Tage. usw. usw.

Ich danke dem Institutsteam ohne dessen unermüdlichen Einsatz und dessen Motivation,ohne das ich nicht zum Verfassen von Zienterra Newslettern und Ratgebern hätte kommen können.Ich möchte im Geiste mein Glas auf die treuen Leser und auf das Wohl der Institutsmannschaft heben und auf alle Helfer trinken,die zum Gelingen beigetragen haben.Prosit!

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